Notwendige Kontrollen am Auto

Für die Sicherheit des Autos sind regelmäßige Werkstattbesuche und Wartungen unverzichtbar.

Leider beobachtet man immer wieder, dass es Menschen gibt, die ein Auto von einem Bekannten, einer Mietwagenfirma oder den Ersatzwagen von der Werkstatt übernehmen und losfahren, ohne sich davon überzeugt zu haben, dass lebenswichtige Funktionen in Ordnung sind. Das ist äußerst riskant.
Einige Dinge sollte man bei den Autos überprüfen, ehe man losfährt. Dazu gehört eine Kontrolle von Blinkern, Fahrlicht und Bremsleuchten. Außerdem sollte man noch auf dem Parkplatz eine kleine Bremsprobe machen, um zu sehen, ob die Bremsen korrekt funktionieren und zu welchem Zeitpunkt sie reagieren. Je nach Einstellung des Bremspedals und des Zustandes der Bremsbeläge kann das sehr unterschiedlich sein. Daneben sollte man einen Blick auf den Zustand der Bereifung werfen, der einen Rückschluss auf den Luftdruck und das vorhandene Profil zulässt.
Der Gesetzgeber schreibt in der STVO zwar nur eine Profiltiefe von 1,5 mm für Autos vor, aber gerade im Winterhalbjahr ist das deutlich zu wenig. Da nützt der teuerste Winterreifen nichts, wenn er abgefahren ist. Das spürt man dann schon beim Anfahren, dass die Räder nicht greifen. Noch deutlicher wird das bei einer Gefahrenbremsung auf nassem Untergrund. Wenn man sich vor Augen führt, dass hier ein Gewicht von mehr als einer Tonne auf Flächen läuft, von denen jede einzelne nicht größer als die einer durchschnittlichen menschlichen Hand ist, kann man einschätzen, wie wichtig der Zustand der Reifen eines Autos ist. Es sind durchschnittlich 600 cm im Quadrat, die Kontakt mit der Straße haben und im Ernstfall so viel Reibungswiderstand erzeugen müssen, dass das Auto schnell zum Stehen kommt.

Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de

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