Video on Demand: DSL hat es ermöglicht
Video on Demand: DSL hat es ermöglicht
Für viele Jahre war der Gang zur Videothek so gewohnt wie der Weg in den Supermarkt. Die DSL-Revolution und die Errungenschaften des schnellen Internets haben diese Selbstverständlichkeit aufgehoben. Die Video on Demand (VoD)-Angebote erblickten das Licht der digitalen Internetwelt. Ein Vergleich der großen Anbieter soll verdeutlichen, wer Qualität anbietet und um wem man besser einen großen Bogen macht.
Die Video on Demand Anbieter
VoD-Anbieter sind im Laufe der Jahre in Deutschland wie Pilze aus dem Boden geschossen. Durchgesetzt haben sich Maxdome, Videoload, Vodafone, Videobuster und iTunes. Unterschieden werden kann nach Größe und Angebotsvielfalt der Videothek, dem Preis pro Film, der Lizenzdauer (wie lange der Film funktionsfähig auf der Festplatte verbleibt, üblich sind 24 Stunden), einer möglicher HD-Qualität, Paket-Angeboten, einer Streaming-Option, der Chance zum Komplettkauf von Filmen, Bezahlungsvarianten und Downloadgeschwindigkeiten. Weitere Vergleichskriterien wie ein möglicher Kundenservice oder der Aufbau des Portals sind vorstellbar, vermögen es aber in der Regel nicht mehr, den Gesamteindruck zu verändern.
Die Ergebnisse des Vergleichs
Videoload und Maxdome punkten mit einem großen Gesamtangebot. Maxdome ist günstig, Videoload bietet die Option, Filme zu brennen (d.h. diese komplett zu erwerben) und verfügt über einen lohnenden Gratisfilmbereich (Videaload free). Vodafone punktet mit einem gelungenen Internetauftritt, der die Filmauswahl sehr vereinfacht. Genau das Gegenteil ist bei Videobuster der Fall. Das beste Komplettangebot (knapp vor Maxdome) hat jedoch Apple mit seiner Software iTunes. Diese ist kostenfrei verfügbar und bietet, fußend auf den breiten Erfahrungen als Musikbörse, ein Filmangebot, dass in kaum einer der genannten Kategorien Wünsche offen lässt. Eine Filmmiete bei Apple kann qualitativ mit einer Kauf-DVD konkurrieren.